{"id":3555,"date":"2016-04-27T21:00:51","date_gmt":"2016-04-27T20:00:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wherethestreetshavenoname.de\/?p=3555"},"modified":"2018-10-25T20:09:10","modified_gmt":"2018-10-25T19:09:10","slug":"dublin-irland-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wherethestreetshavenoname.de\/?p=3555","title":{"rendered":"Dublin, Irland &#8211; Teil 1"},"content":{"rendered":"<p>Der Abschied f\u00e4llt schwer. Wir waren schrecklich gern in Montr\u00e9al, mochten unsere sch\u00f6ne Wohnung und das bunte Viertel. Etwas traurig verabschieden wir uns von unseren zauberhaften Gastgebern Jacqui und Yvon und steigen ins Taxi zum Flughafen. Wir haben es nicht besonders eilig, scheinbar aber der Taxifahrer umso mehr. Er rast als g\u00e4be es einen Preis zu gewinnen, oder ist er vielleicht tot auf dem Gaspedal zusammengebrochen? Fr\u00fcher als erwartet und \u00fcberraschenderweise unverletzt kommen wir am Flughafen an. Trotzdem vers\u00e4umen wir es, die Postkarten in den Kasten zu werfen und jenseits der Sicherheitsschleuse gibt es keine Briefk\u00e4sten mehr. Ein besonders netter Sicherheitsbeamte nimmt aber die Karten entgegen und erledigt den Gang f\u00fcr uns. Ach, Kanada wird uns fehlen!<\/p>\n<p>Ist der Inlandsflug nach Toronto noch unspektakul\u00e4r, gradezu langweilig, rockt der Flug \u00fcber den gro\u00dfen Teich mit Aer Lingus, einer irischen Fluggesellschaft, deren nervenstarkes Personal ich an dieser Stelle gar nicht lobend genug erw\u00e4hnen kann, au\u00dferordentlich. Die Stimmung ist ausgelassen und das Bordangebot an Spirituosen wird reichlich in Anspruch genommen. Voller Faszination beobachte ich mit einem Heineken in der Hand einen lustigen Kerl in der Reihe schr\u00e4g vor uns. Er hat sich zu einer Dose Coke drei dieser kleinen Flaschen Rum, die in Superm\u00e4rkten in Kassenn\u00e4he bei den Schokoriegeln und Zigaretten aufgestellt werden, bestellt und trinkt diese in beeindruckender Geschwindigkeit. Als er ein zweites Gedeck bekommt bin ich zweier Dinge ganz sicher: 1. Dieser Mann muss Ire sein und 2. wir haben eine gro\u00dfartige Zeit vor uns.<\/p>\n<p>Kurze Zeit sp\u00e4ter verirrt sich ein zweiter Mann zu ihm. Sturzbetrunken schwenkt er seinen Reisepass, als die freundliche Flugbegleitung ihn nach seiner Bordkarte fragt. Da sich sein urspr\u00fcnglicher Platz nicht mehr eruieren l\u00e4sst und er wirklich niemandem zuzumuten ist, wird die Reihe vor uns ger\u00e4umt und er dort zum Schlafen gelegt. Ab und an wacht er auf und will ausbrechen, aber die freundlichen Damen von Aer Lingus versprechen ihn zu wecken, wenn wir in Dublin sind. Vermutlich glaubt er, er f\u00e4hrt Eisenbahn. Die Damen wechseln sich mit der Z\u00e4hmung ab, ab und an darf er zum WC oder bekommt ein Ginger Ale und etwas zu essen bis er etwas ungehalten wird. Von nun an und bis zur Landung drei Stunden sp\u00e4ter steht ein riesiger und sehr starker Flugbegleiter neben seiner Reihe und hebt drohend die Augenbraue, wenn unser betrunkener Freund auch nur zuckt. Zwar kann ich weder schlafen noch lesen, trotzdem f\u00fchle ich mich ausgezeichnet unterhalten und werde mich noch lange einem L\u00e4cheln im Gesicht an diesen Flug erinnern.<\/p>\n<p>Der Dubliner Flughafen erinnert stark an Hamburg und l\u00e4sst etwas Heimweh aufkommen. Rechts Presse + Buch, links der Supermarkt, ich bin sicher, ein St\u00fcckchen weiter w\u00e4re die Autovermietung und gegen\u00fcber das Parkhaus. Aber das stimmt nat\u00fcrlich nicht. Au\u00dferdem sind die Hinweisschilder in g\u00e4lisch und englisch gehalten und ich bin sicher, das wird in Hamburg anders gehandhabt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wherethestreetshavenoname.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Dublin_01_.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-3557\" src=\"http:\/\/www.wherethestreetshavenoname.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Dublin_01_.jpg\" alt=\"Dublin_01_\" width=\"1920\" height=\"1276\" srcset=\"https:\/\/wherethestreetshavenoname.de\/wp-content\/uploads\/Dublin_01_-300x199.jpg 300w, https:\/\/wherethestreetshavenoname.de\/wp-content\/uploads\/Dublin_01_.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wherethestreetshavenoname.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Dublin_03_.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-3559\" src=\"http:\/\/www.wherethestreetshavenoname.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Dublin_03_.jpg\" alt=\"Dublin_03_\" width=\"1276\" height=\"1920\" srcset=\"https:\/\/wherethestreetshavenoname.de\/wp-content\/uploads\/Dublin_03_-199x300.jpg 199w, https:\/\/wherethestreetshavenoname.de\/wp-content\/uploads\/Dublin_03_.jpg 1276w\" sizes=\"(max-width: 1276px) 100vw, 1276px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wherethestreetshavenoname.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Dublin_04_.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-3561\" src=\"http:\/\/www.wherethestreetshavenoname.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Dublin_04_.jpg\" alt=\"Dublin_04_\" width=\"1276\" height=\"1920\" srcset=\"https:\/\/wherethestreetshavenoname.de\/wp-content\/uploads\/Dublin_04_-199x300.jpg 199w, https:\/\/wherethestreetshavenoname.de\/wp-content\/uploads\/Dublin_04_.jpg 1276w\" sizes=\"(max-width: 1276px) 100vw, 1276px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wherethestreetshavenoname.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Dublin_21_.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-3578\" src=\"http:\/\/www.wherethestreetshavenoname.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Dublin_21_.jpg\" alt=\"Dublin_21_\" width=\"1920\" height=\"1276\" srcset=\"https:\/\/wherethestreetshavenoname.de\/wp-content\/uploads\/Dublin_21_-300x199.jpg 300w, https:\/\/wherethestreetshavenoname.de\/wp-content\/uploads\/Dublin_21_.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Abschied f\u00e4llt schwer. 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